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Klimaneutrale Abfallsammlung mit erneuerbarem Wasserstoff

Zentrales Thema beim Zweckverband Ostholstein (ZVO) ist die Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Eine Vision des ZVO ist es die Abfallsammlung klimaneutral mit erneuerbarem Wasserstoff zu ermöglichen. Dafür werden in einer ersten Phase über eine Fördermaßnahme des Bundesverkehrsministeriums 3 Abfallsammelfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb beschafft. Mit der Förderung werden 90% der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen mit Diesel betriebenen Abfallsammelfahrzeug gedeckt.

H2-Anlieferung
H2-Speicher
Zapfsäule
Mobilitaet
Projektspezifische Wertschöpfungskette: H2-Anlieferung - H2-Speicher - Zapfsäule - Mobilitaet

Fakten

Fördermittel:
ca. 2,266 Mio. €
Projektstatus:
in Vorbereitung
Projekttyp:
Pilot - / Demonstrationsprojekt
Anzahl H2-Tankstellen:
Eine betriebsinterne H2-Tankstelle.
Einsparung klimawirksamer Treibhausgase:
In erster Stufe ca. 75 t CO2/a bzw. ca. 250-300 kg CO2/Arbeitstag der Abfallsammlung.
Anzahl der Fahrzeuge:
3 Abfallsammelfahrzeuge

Standorte

H2-Tankstelle (betriebsintern): 
Betriebsgelände des ZVO  
Industrieweg 11, 23730 Neustadt in Holstein

Technische Informationen

Wasserstofferzeugung/-bezug:
Eine eigene Wasserstoffproduktion kommt gegenwärtig für den ZVO nicht zum Tragen. Deshalb soll der erneuerbare Wasserstoff extern zugekauft werden.

H2-Transport:
Der Wasserstoff wird über LKW-Trailer angeliefert.

H2-Nutzung:
Der Wasserstoff soll ausschließlich zur Betankung der bisher 3 Abfallsammelfahrzeuge genutzt werden. Ziel des Vorhabens ist eine klimaneutrale Abfallsammlung im Kreis Ostholstein. Die ersten drei Fahrzeuge werden voraussichtlich Mitte 2023 an den ZVO übergeben.

Geplante Erweiterung(en):
Die Beschaffung weiterer mit Wasserstoff betriebener Abfallsammelfahrzeuge ist denkbar. Die gesamte Abfallsammelflotte besteht derzeit aus 30 Fahrzeugen. So ließe sich nach Aussage des ZVO, die Vision der klimaneutralen Abfallsammlung bis 2032 umsetzen, wenn jährlich fünf neue Abfallsammelfahrzeuge angeschafft würden. Langfristig biete es sich außerdem an auch eigenen Wasserstoff mit grünem Strom aus dem Müllheizkraftwerk (biogener Anteil) des ZVO zu produzieren. Diese Möglichkeit wurde bereits in einer Potenzialstudie untersucht.

Weiteres:
Durch die mit erneuerbarem Wasserstoff betriebenen Abfallsammelfahrzeuge lassen sich zum einen die Anforderungen an Sammelmenge und Reichweite erfüllen und zum anderen die Attraktivität der touristischen Region aufgrund der reduzierten Lärm - und Schadstoffbelastung erhöhen. 

 

 

 

Ansprechpartner

Holger Kroll
Zweckverband Ostholstein (ZVO)

Partner

Entwicklungsgesellschaft Ostholstein/regionaler Arbeitskreis

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