KEROSyN100
Das Forschungsprojekt KEROSyN100 arbeitete gemeinsam mit sechs Projektpartnern aus Forschung und Industrie daran, strombasiertes Kerosin einer Markteinführung anzunähern. Forschungsschwerpunkt war die Entwicklung der ersten Power-to-Liquid Anlage zur Herstellung von synthetischem Kerosin über die Methanol-Route. Die Umsetzung einer entsprechenden Demonstrationsanlage war in der Raffinerie Heide in Schleswig-Holstein vorgesehen. Dabei stand eine systemdienliche Integration in das Energiesystem sowie eine vollständige Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen im Fokus. Ziel war die Produktion von grünem Kerosin bei gleichzeitiger Reduktion der Abregelungen von EE-Stromerzeugern.
Fakten
Standorte
PtX-Anlage:
Auf dem Gelände der Raffinerie Heide in 25770 Hemmingstedt
Technische Informationen
H2-Nutzung:
Grüner Wasserstoff sollte durch einen chemischen Prozess in Verbindung mit CO2 und mit Hilfe eines neuartigen Syntheseverfahrens über das Zwischenprodukt Methanol zu synthetischem Kerosin umgewandelt werden. Dieses wird als strombasierter Kraftstoff bezeichnet und soll beispielsweise in der Luftfahrt zur Anwendung kommen.
Abwärmenutzung:
Die Abwärmenutzung wurde ebenfalls im Projekt berücksichtigt.
Weitere Nebenprodukte:
LPG, Benzin und Diesel
Partner
Universität Bremen, Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC), Institut für Vernetzte Energiesysteme im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM), Raffinerie Heide GmbH, Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen an der TU Bergakademie Freiberg

