zum Hauptinhalt springen
Menü

GENES

Das Projekt GENES „Ganzheitliche Transformation maritimer Mobilität durch Einsatz grüner Energie in Form von Wasserstoff oder Wasserstoffderivaten“ verfolgt das Ziel, den ganzheitlichen Einsatz der Wasserstofftechnologien im Transformationsprozess des maritimen Sektors zu einer “grünen“ Schifffahrt bei Arbeitsschiffen zu entwickeln und modellhaft zu demonstrieren.

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) stellt hierzu den Tonnenleger TRITON zur Verfügung. Ziel ist die Umrüstung des bestehenden Tonnenlegers zum Demonstrator – ausgestattet mit Methanol-Brennstoffzellen, Batteriespeicher und vollelektrischem Antrieb. Das Forschungsprojekt GENES wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Maritimes Forschungsprogramm“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Fakten

Fördermittel:
8,0 Mio. €
Projektstatus:
laufend
Projekttyp:
Forschungs- und Demonstrationsprojekt mit öffentlichen Fördermitteln
Strombedarf:
ca. 665 kWh
Strombezug (Quelle):
Landstrom / Landanschluss
Anzahl der Fahrzeuge:
1 Schiff

Standorte

Der Tonnenleger TRITON befindet sich im Besitz des Bundes und wird nach Abschluss des Vorhabens an die WSA Bund übergeben und als Demonstrations-, Trainings- und Schulungsschiff innerhalb der Nord- und Ostsee verwendet.

Technische Informationen

Allgemeines: 
Mit dem Projektstart von GENES („Ganzheitliche Transformation maritimer Mobilität durch Einsatz grüner Energie in Form von Wasserstoff- oder Wasserstoffderivaten“) geht ein Konsortium maritimer Akteure einen zukunftsweisenden Schritt in Richtung klimaneutrale Schifffahrt. Dabei ist es vorgesehen, pilothaft die Sektoren Bau und Betrieb der küstennah operierenden Arbeitsschiffe als Zielgruppe in den Mittelpunkt zu setzen, bei denen auch lange, hafennahe Einsatzzeiten auftreten. Im Fokus stehen sowohl der Neubau als auch das zukunftsorientierte Retrofit. Ziel ist die Umrüstung eines bestehenden Tonnenlegers zu einem Technologiedemonstrator. Dieser ersetzt den bisherigen Dieselantrieb durch ein hybrides Energiesystem: Methanol wird an Bord zu Wasserstoff reformiert und in einer Brennstoffzelle emissionsarm in Strom umgewandelt. Ein Batteriesystem mit bis zu einem Megawatt Speicherkapazität versorgt zusätzlich die Antriebs-, Positionierungsanlage und alle weiteren an Bord befindlichen elektrischen Verbraucher.

Die Kombination von grünem Energieträger (hier: Methanol), Brennstoffzelle und Batteriespeicher ermöglicht nicht nur CO₂-Einsparung, sondern verbessert auch die Energieeffizienz deutlich. Der modulare Aufbau erlaubt zunächst dreistündige Fahrprofile und kann bei Bedarf erheblich erweitert werden. Zudem kann dieses Integrationskonzept sowohl zur Optimierung von Neubauten als auch im Retrofit auf weitere bestehende Schiffe angewendet werden.

H2-Speicherung und Transport:
An Bord des Schiffes ist ein Methanolspeicher vorgesehen.

Abwärmenutzung:
Die Abwärmenutzung wird im Projekt ebenfalls berücksichtigt.

Geplante Erweiterung(en):
Aufgrund des modularen Aufbaus ist eine Erweiterung möglich und auch geplant. Zudem kann diese Lösung sowohl bei Neubauten als auch im Retrofit auf bestehenden Schiffen angewendet werden.

Ansprechpartner

Sönke Stich
Gebr. Friedrich GmbH & Co. KG

Partner

TKMS Logo Logo
projektträger jülich Logo
BMWE Logo

SCHEER Heizsysteme & Produktionstechnik GmbH

TKMS GmbH

Projektträger: ptj projektträger jülich

Fördermittelgeber: BMWE Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Nach oben scrollen