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Errichtung einer 250MW Elektrolyseanlage

Bei YARA in Brunsbüttel ist die Errichtung einer 250MW Elektrolyseanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff geplant. Der grüne Wasserstoff soll Teile des bisher für die Ammoniaksynthese genutzten grauen Wasserstoffs ersetzen und so zur Dekarbonisierung des Industriestandortes beitragen.

Erneuerbare Energien
Elektrolyse
Industrie
H2-Speicher
PtX-Anlage
Projektspezifische Wertschöpfungskette: Erneuerbare Energien - Elektrolyse - Industrie - H2-Speicher - PtX-Anlage

Fakten

Investitionsvolumen:
ca. 470 Mio. €
Projektstatus:
in Vorbereitung
Projekttyp:
Anwendung im industriellen Maßstab
Strombezug (Quelle):
Grünstrom
Geplante Wasserstoffproduktion:
etwa 4.400kg am Tag
Einsparung klimawirksamer Treibhausgase:
ca. 210 kt CO2 / Jahr

Standorte

H2-Produktion:

YARA Brunsbüttel GmbH
Holstendamm 2 in 25572 Büttel   

Abwärmenutzung: 

YARA Brunsbüttel GmbH
Holstendamm 2 in 25572 Büttel

Technische Informationen

Wasserstofferzeugung/-bezug:
Die Wasserstofferzeugung ist mit einer 250MW Elektrolyseanlage geplant. Welche Technologie zum Einsatz kommen soll, ist noch unklar. Evtl. werden verschiedene Elektrolysetechnologien kombiniert.

H2-Nutzung:
Der Wasserstoff dient der Herstellung von Ammoniak. Die 250MW Elektrolyse kann etwa ¼ des Wasserstoffbedarfs der Ammoniaksynthese decken.

Abwärmenutzung:
Die Abwärme der Elektrolyse soll zur Bereitstellung von Prozesswärme in der Industrie genutzt werden.

Weitere Nebenprodukte:
Eine Nutzung des bei der Elektrolyse ebenfalls entstehenden Sauerstoffs wird diskutiert.

Geplante Erweiterung(en):
Eine Erweiterung der Elektrolysekapazität in einer zweiten Projektphase auf 500MW ist vorgesehen. Dadurch würden ca. 50% des Wasserstoffbedarfs der Ammoniaksynthese gedeckt werden können.  

 

Ansprechpartner

Sven Kohnke
YARA Brunsbüttel GmbH
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