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AquaSector

Im Rahmen von AquaSector ist die Installation von rund 300 MW Elektrolyseleistung geplant. Das Projekt soll zeigen, dass in Deutschland die Wasserstoffproduktion auf See eine effiziente, kostengünstige und nachhaltige Option zur Herstellung von grünem Wasserstoff ist mit der Vision den ersten großskaligen deutschen Offshore-Wasserstoffpark umzusetzen. Der grüne Wasserstoff soll ab dem Jahr 2030 über eine Transportleitung, genannt AquaDuctus, direkt an das deutsche Festland transportiert werden.

Erneuerbare Energien
Elektrolyse
H2-Speicher
Industrie
Projektspezifische Wertschöpfungskette: Erneuerbare Energien - Elektrolyse - H2-Speicher - Industrie

Fakten

Projektstatus:
In Planung
Projekttyp:
Innovationsprojekt zur Erprobung großskaliger und kosteneffizienter Wasserstoffproduktion Offshore
Strombezug (Quelle):
Windenergie Offshore
Geplante Wasserstoffproduktion:
ca. 55000 Kg/Tag
Abwärmenutzung:
Nicht berücksichtigt

Standorte

Stromerzeugung: 
Offshore-Windparks in der deutschen ausschließlichen Wirtschafszone (AWZ) der Nordsee.

H2-Produktion:
Auf See integriert im Offshorewindpark.

 

Technische Informationen

Wasserstofferzeugung/-bezug:
Geplant ist die Installation von bis zu 300 MW Offshore Elektrolyseleistung. Die PEM-Elektrolyseure werden entweder auf einer dafür entwickelten zentralen Plattform oder dezentral direkt an den Türmen der Offshore-Windkraftanlagen befestigt. 

H2-Speicher:
Die geplante Wasserstoffpipeline für den Transport von grünem Wasserstoff ist ebenfalls für die Speicherung von Wasserstoff geeignet. Darüber hinaus ist in einem weiteren Projekt der AquaVentus Reihe "AquaPortus" der Aufbau einer LOHC (Flüssige organische Wasserstofftröger) Infrastruktur zur Aufnahme und Weiterverarbeitung der Wasserstoffproduktionsmengen geplant.

H2-Transport:
Der produzierte grüne Wasserstoff wird via der AquaDuctus Pipeline direkt an das deutsche Festland transportiert. 

H2-Nutzung:
Der Wasserstoff soll zur Dekarbonisierung der Energieversorgung in Deutschland und Europa beitragen und in verschiedenen Sektoren zum Einsatz kommen. 

Abwärmenutzung:
Durch die Platzierung der Elektrolyseure an den Offshore-Windkraftanlagen, ist eine Nutzung der Abwärme nicht möglich. 

Geplante Erweiterung(en):
Die Partner sehen das AquaSector-Projekt als "Proof of Concept" für die Realisierung der AuqaVentus-Vision, bis zum Jahr 2035 bis zu 10 GW Elektrolysekapazität zu installieren und den produzierten grünen Wasserstoff über eine erweiterte Leitung zum deutschen Festland zu transportieren. 

Ansprechpartner

Florian Strangfeld
RWE Renewables GmbH

Partner

Der AquaVentus Förderverein hat bereits über 90 Mitglieder, bestehend aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen. Speziell an AquaSector sind RWE, Shell, Gasunie und Equinor gemeinsam beteiligt.

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